Zu wissen, wo man anfangen muss ist nicht so wichtig. Wichtig ist trotzdem anzufangen. Chaos/Masse ist eine Last und mein Schrank war voll davon. Damit ist jetzt schluss! Keine Schwere mehr, Kein unnötiges Gewicht! Wieso habe ich all dieses nutzlose Zeug? Wieso schmeiße ich es nicht einfach weg? Wie wird man Dinge los?

Minimalistischer  Lebensstil?

Zeit zu entrümpeln!

Zu aller erst habe ich alles aus meinem Kleiderschrank geworfen und mal Platz gemacht, für das, was bleiben darf. – Zeit auszumisten! – Ich erschuf die drei glorreiche Berge. 😉

Der erste Berg (der glorreichste): war für alles gedacht, was ich wirklich tragen wollte und liebte. Auch genannt der: Ja verdammt! Haufen.

Natürlich ist das nur ein Weg, wie du es angehen könntest. Viele Wege führen zu Minimalismus im Kleiderschrank. Dieser hier funktionierte für mich, also kann ich euch das guten Gewissens weiterempfehlen.

Der zweite Berg (der weniger glorreiche): war für alles was ich mochte, dessen Sachen ich aber nur unregelmäßig trug. Und nichts hiervon war wirklich eine “Notwendigkeit”. Dinge die ich evtl. “später” gebrauchen könnte. Aber jeder weiß, dass das nicht eintreffen wird. Viele nennen ihn auch den:  “vielleicht später Haufen”.

Lasst uns mit nummer drei weiter machen. Da nur noch eine Möglichkeit offen bleibt, ist es jetzt Zeit, für alles, was definitiv gehen muss. Zögere nicht, sei mutig!

Das dritter “Berg” (garnicht glorreich … nicht mal ein bisschen): auch liebevoll der “Wegwerfhaufen” genannt. Der Haufen der dein Leben erleichtern wird! Hier warf ich alles drauf, was ich niemals getragen habe oder niemals wieder tragen würde – weil es nicht mehr meinem Geschmack entsprach oder ausgetragen war. Du kannst entscheiden, ob du evtl. etwas von diesem Haufen spenden oder entsorgen möchtest. Auch Freunde würden sich sicher über das ein oder andere Teil freuen. Solange du dich mit deiner Entscheidung frei und leicht fühlst ist alles ok.

Achte darauf, dass sich die Haufen in ihrer Größe nicht unverhältnimäßig unterscheiden. Schließlich würde es dir dein Leben kaum ein Stück erleichtern, wenn du dich nur von einem Teil erleichterst und den Rest wieder wild verstaust und vergisst. Wenn du deine Sommer und Wintersachen getrennt aussortieren willst kannst du das gerne tun. Das Prinzip ist beidemale anwendbar.

Ok … jetzt kannst du den ersten glorreichen Berg wieder zurück in deinen Schrank packen. Den dritten Haufen entsorgst du nach deiner Wahl. Somit bleibt nur noch der “vielleicht später Haufen“.

Hierzu gibt es einen kleinen Trick für dein Gedächtnis. Packe diesen Haufen in eine Box und stelle sie außerhalb deiner Sichtweite. Markiere in deinem Kalender die ein Monatsgrenze von heute an und vergesse den Countdown. Wenn du nichts aus diesem Karton innerhalb dieses Monats benötigt hast – vielleicht hast du die Kiste sogar komplett vergessen gehabt? – dann kannst du auch diese Sachen getrost weggeben. Der 30 Tage Countdown ist lang genug um heraus zu finden ob du noch etwas brauchst oder nicht. Hast du etwas wieder aus der Kiste herausgeholt oder alles entsorgt? Lass es mich bitte wissen. So kann ich mehr Erfahrung diesbezüglich sammeln.

WICHTIG!

Wichtig bei der ganzen Sache ist das Gefühl mit dem du es tust und der Grund “warum”. Minimalismus ist im Herzen nichts, wo man Dinge einfach wegschmeißt um einer Gruppe anzugehören und es much auch nicht exrem viel sein was man weggibt. Minimalismus ist kein Extremsport. Es beginnt nicht hier und hört dort auf. Da ist kein Wettkampf, keine Trophäe zu gewinnen für den, der am wenigsten besitzt. Und Minimalismus ist auch kein Mangel an Dingen. Es bedeutet alles haben zu können, aber sich nicht mit unnötigen Ballast zu beladen, der dir wertvolle Zeit raubt. Man schafft mehr Raum zum Atmen und für Kreativität. Anstatt viel “Zeug” zu haben, kannst du jetzt ein paar großartige Sachen besitzen und wertschätzen, weil sie so vorteilhaft sind. Steigende Entscheidungsfähigkeit, weil dich nichts zurückhält; effizienter und flexibler leben. Besonders als Reisende wie ich empfinde ich die Vorteile als immens. Sich nicht mehr tot zu schleppen ist nur einer der vielen, aber der “schwerwiegendste” 😉 . Selbst als “Nicht-Backpacker” kann man diesen bewussteren Lebensstil überall anwenden.

#nobackpain #livelifefullest #create #healthymindset

Bist du Minimalist? Und wenn ja: Wasgenau denkst du macht dich zu einem Minimaliten? Willst du einer werden? Teil uns bitte deine Gedanken mit, damit wir auch an ihnen wachsen dürfen!

Wir sprechen uns, Lisa von Travelistme.

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