Jeder will sie wissen, die Geheimnisse einer Flugbegleiterin. Vera ist bloggende Flugbegleiterin und sie hat so ihre Geheimnisse. Hat sich nicht jeder schon mal während eines Fluges gefragt, wie das Leben der adretten Flugbegleiterinnen aussieht, nachdem sie aus ihren Uniformen geschlüpft sind? Vera gewährt uns heute in ihrem Gastbeitrag einen sehr persönlichen Einblick und verrät, was eine Flugbegleiterin so in ihrer Kulturtasche hat.

Er sollte klein sein, trotzdem alles rein passen und auf gar keinen Fall zu schwer!

Wer sich gerade fragt, worüber ich spreche – es ist der Kulturbeutel, welcher auf keiner Reise fehlen darf, aber manchen von uns vor eine große Herausforderung stellt.

Aber jetzt mal ganz von vorne…

Warum der Kulturbeutel, Kulturbeutel heißt?

Ich dachte ja als Kind immer, er heißt Kulturbeutel, weil er auf all den Reisen mit so vielen verschiedenen Kulturen in Verbindung kommt… Klingt ganz süß, doch auch ich musste feststellen, dass der Name seinen Ursprung im Lateinischen hat, und von cultus abgeleitet wird, was für Pflege steht.

Seit ich als Flugbegleiterin arbeite, hat der Kulturbeutel immer mehr an Wert für mich gewonnen und ich differenziere mittlerweile ganz klar zwischen Kultur- und Auffrischbeutel.

Ganz großer Unterschied!

Der große mit der Pflege kommt ins aufgegebene Gepäck, der kleine mit Schminksachen und Erfrischungen ins Handgepäck. Das ist einfach praktischer, da ich bei Langstreckenflügen an Bord gerne mal nach schminke und ein frisches Deo auflege, wenn ich zerknautscht aus der Pause komme.

Viel wichtiger sind mir aber, meine lieben Produkte, die sich eigentlich in dem großen Kulturbeutel befinden. Es gibt nichts schlimmeres für mich, als diesen zu Hause zu vergessen und nicht auf meine altbewährten Mittelchen zurück greifen zu können.

Darum sind altbewährte Mittelchen ein Wellnessgut

Da wäre zum Beispiel meine Balea Med Tagescreme von dm.

Ich habe eine sehr empfindliche und sensible Haut und bekomme gerne mal Ausschläge. Balea Med benutze ich nun schon seit mindestens 10 Jahren und ich vertrage sie einfach am besten. Bei dem Gedanken, vielleicht eine Creme aus dem Hotelbadezimmer benutzen zu müssen, bekomme ich jetzt schon Pickel. Als Flugbegleiterin in einer sich stetig verändernden Umgebung sorgt die Kontinuität bei Produkten für ein Wohlgefühl und Balance.

Auf meine Masken möchte ich auch nur ungern verzichten.

Egal ob für Gesicht, Füße, Hände oder Haare – ein bisschen Wellness nach einem anstrengenden Tag muss sein!

Hier bevorzuge ich das Coconut Oil von Oliology, welches ich gerne, zusammen mit der live green face mask von Marshall,s ins frisch gewaschene Haar gebe. Gepflegt und entspannt bleibt der Körper einfach länger gesund und man ist fit um sich der Passagiere anzunehmen.

Effizient und Bedarfsorientiert kommt nur in den Beutel, was seinen Platz verdient!

Lustigerweise befindet sich überhaupt nichts Unnötiges in meinem Kulturbeutel, wenn ich mir so den restlichen Inhalt meines Koffers anschaue…

Da beschränke ich mich wirklich auf die Dinge, die ich für den täglichen Bedarf benötige (Zahnbürste und -creme, Duschgel, Shampoo, Bodylotion und Gesichtscreme) und Dinge, die ich für mein Wohlbefinden brauche.

Sobald ich merke, dass ich Artikel noch gar nicht oder eher selten benutze, sortiere ich diese direkt aus. Das wichtigste, das ich immer dabei haben muss, sind krampflösende und entspannende Pads, welche man sich auf die Waden kleben kann. Das ist der Flugbegleitertipp schlecht hin und wirkt wahre Wunder.

Es mag im ersten Moment komisch und vor allem sonderbar klingen, doch wer bis zu 14 Stunden auf Highheels laufen muss, weiß so etwas sehr zu schätzen.

Ich bezweifle aber, dass die meisten die das lesen, schon einmal davon gehört haben 😀

Eine Flugbegleiterin genießt Ordnung in ihrer Kultur

Diese Voraussetzungen muss eine Kulturtasche für mich erfüllen

  1. Das schöne an meinem blauen Kulturbeutel ist, dass er Ordnung schafft.
    Ich gebe zu, man sieht das auf den ersten Blick nicht so, weil er ziemlich voll ist, aber ich kann ihn zum Beispiel an einem Haken aufhängen, habe somit gleich alles im Blick und schaffe zusätzlichen Platz auf der Ablage am Waschbecken.
  2. Außerdem hat er viele Fächer im Innenraum, wo sich kleine Haargummis, Spangen, usw. leicht verstauen und wiederfinden lassen.
  3. Was ich aber am meisten mag, ist das zusätzliche Fach am Boden des Beutels, wo vor allem meine Masken Platz finden.
  4. Durch den Haken zum Aufhängen komme ich auch an dieses Fach gut ran und kann es wunderbar nutzen, denn meistens hänge ich den Beutel an der Badezimmertür auf

Ich sollte nur aufpassen, dass ich ihn nicht gleich dort vergesse, denn ich habe ein ganz schlechtes Kurzzeitgedächtnis…

In diesem Sinne mache ich mich auf zu meinem nächsten Flug und wünsche Euch always happy landings!

 

Dieser Artikel ist Teil der Kulturbeutel-Chaos Reihe, einer Zusammenarbeit begeisterter reisender Frauen, Flugbegleiterinnen, Camperinnen und Backpackerinnen, die ihr Geheimnis zum perfekten Kulturbeutel teilen. Nur zu gut kennen sie das nervige Herumgewühle, doch Frau weiß Rat und Frau greift zur Tat! Jede auf ihre Weise.

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