Paris ist wahnsinnig in jeder Hinsicht! Ich dachte der Verkehr wird heftig… aber er übertraf meine Erwartungen meilenweit. Mir war bewusst, dass es viele Menschen hier gibt und “BAAHM” so viele Menschen, wie es hier gibt, hatte ich dann doch nicht erahnen können.

Ich wusste, dass die Gebäude wunderschön sein werden und war trotzdem begeisterter denn je von ihrem romantischen Touch und ihrer Finesse. …Ach ja und der Eiffelturm. Ich wusste er ist groß, aber ich habe ihn mir irgendwie kleiner Vorgestellt *Lach*.

Nach tagelanger Arbeit hatte ich dann Zeit Paris zu erkunden und machte mich an einen Plan, was ich sehen möchte und wie ich dort hin gelange.

Transportmittel in Paris

Auto fällt schon einmal raus. Stundenlang im Verkehr zu stehen ist ein Zeitvertreib, bei dem du Paris wie ein Local (jemand, der hier lebt) erleben kannst, aber keiner bei dem du Paris entdeckst. Und wenn du dann mit den Nerven am Ende an deiner Location ankommst, wünsche ich dir recht viel Erfolg einen Parkplatz zu finden und ein kleines Auto. MiniCooper-Größe wäre von Vorteil, sowie Feingefühl und Geschick beim Ausparken wenn du Vorne und Hinten nur 5cm Platz hast.

Dann wäre da noch zu Fuß… ja ich denke da sind wir uns einig. Bei den Strecken ist das eine recht interessant Idee, um es mal nett auszudrücken.

Via Fahrrad? Ah da kommen wir der Sache schon näher. Fahrrad ist super. Da mir aber von der recht hohen Diebstahlgefahr berichtet wurde und die Autofahrer hier wirklich sehr temperamentvoll sind wollte ich als ungeübte Pariserin etwas sicherer unterwegs sein und außerdem mein Fahrrad nicht gleich dem nächst glücklichen Finder überlassen.

Also per Metro/Straßenbahn. Uhh wer hätte erwartet, dass mir das so großen Spaß bereitet. Das Straßenbahnsystem ist sehr gut ausgeschildert, sehr übersichtlich gestaltet und einfach zu befolgen. Da habe ich mich in Düsseldorf schon oft verfahren und hier kein einziges Mal.

Verkehrsplan-Straßenbahn

Also der Verkehrsplan ist super leicht verständlich. Haltestellen nahe der Sehenswürdigkeiten tragen auch deren Namen und für Touristen sind die Sehenswürdigkeiten mit braunen Schildern an den jeweiligen Haltestellen und auf Karten gekennzeichnet. Wer trotzdem etwas mehr Infos über die nächstgelegene Haltestelle in seiner Nähe sucht, schaut einfach schnell auf Google nach und / oder fragt am Ticketverkauf nach. Alle sind sehr freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit! Die Bahn fährt alle paar Minuten.

Kosten

Ich habe freundlicherweise eine Karte von meinem AirBnB Host bekommen und konnte kostenlos Paris erkunden. Ich weiß das solche glücklichen Zufälle nicht immer jedem passieren. Der Ratschlag meiner pariser Freundin lautet: Es empfiehlt sich immer ein Mehrtages-. Wochen- oder Monatsticket zu benutzen, da die billiger sind als jeden Tag Tagestickets zu kaufen. … allerdings vorsicht mit AirBnB 😀

Wo bin ich und wann muss ich aussteigen?

Bereits vor dem Einsteigen musst du nur den Namen deiner Haltestelle kennen oder heraussuchen und diesem Namen folgen. In Paris sind immer alle Haltestellen ausgeschildert, nicht nur die Endstationen! Es ist extrem leicht diesem System zu folgen!

Überall in den Bahnen hängen Fahrpläne über den Türen, die einem genau verraten was Sache ist. In den neueren Bahnen sind die Fahrpläne genau wie die Leuchttafeln am Bahnsteig mit Leuchtsignal. Jedes Mal wenn ich dort hoch blicke um mich zu vergewissern, wie weit ich noch fahren muss, macht mein Herz vor Freude einen Sprung… so einfach… halleluja.

Der Ausgang ist immer mit “Sortir” gekennzeichnet. Wenn man sich unter einer Kreuzung befindet gibt es meist mehrere Ausgänge, die zu verschiedenen Straßenseiten führen. Im Grunde ist es aber fast egal, wo man raus kommt.

Sightseeingschlachtplan für einen Tag

Ich plane gerne Touren im Zirkel, da man dann mit der nächstgelegenen Sehenswürdigkeit beginnt und mit einer Endet die ungefähr genauso weit von der Unterkunft oder Startpunkt entfernt ist. Es gibt kein unnötiges Hin- und Hergefahre, keine Zeitvergeudung und die Rückfahrt am Ende eines Anstrengenden Tages wird angenehmer.

Ich bin nicht so der Geschichte Fan, deshalb nur ein paar kurze prägnante Informationen.

1. Notre Dame

(kostenfreier Eintritt der Kirche/ Besteigung der Türme kostenpflichtig)

Die Türme von Notre-Dame sind das Wahrzeichen des mittelalterlichen Paris, deren Bau fast stolze 200 Jahre dauerte. Die katholische Dame wurde in den Jahren 1163 bis 1345 erbaut.
Baustil: Gotik

Bis Mitte des 13 Jahrhunderts war sie mit einer architektonischen Höhe von ca. 69 Meter das höchste religiöse Gebäude des Abendlandes.

2. Basilika Sacré-Coeur / Montmartre

(freier Eintritt der Basilika)

Römisch – Katholische Kirche mit einer Höhe von 83 Metern ist bei guten Wetterverhältnissen 40 km weit sichtbar. Architektonisch handelt es sich auch nicht um eine Basilika, sondern viel mehr um eine Kreuzkuppelkirche. Der Haupteingang wird geschützt durch seine zwei Wächter, die Reiterstatuen der Nationalheiligen Jeanne d’Arc und Ludwig IX.

Das riesige Mosaik in der Apsis (nicht zu übersehen) ist einer der größten Mosaiken weltweit und zeigt Jesus mit ausgestreckten Armen.

Cooler Fakt: Für Europäer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren sind nationale Sehenswürdigkeiten und Museen kostenfrei! Hammer Sache, ich habe mich sehr gefreut, als ich das erfahren habe. Die Besichtigung der Türme der Notre Dame sowie der Aufstieg auf den Arche de Triomphe waren damit kostenlos für mich. Ich Glückspilz. Wenn ihr also nach Paris wollt und noch in dem Alter seid, dann lasst euch nicht zu viel Zeit, sondern nutzt dies zu eurem Vorteil!

3. Champs-Élysees und Arche de Triomphe

(kostenpflichtiger Eintritt um auf den Bogen zu gelangen)

Als 1806 bis 1836 errichtetes Denkmal und Ruhestätte des unbekannten Soldaten soll der Bogen an all die unidentifizierten, gefallenen Soldaten des ersten Weltkriegs gedenken. Unter dem Bogen findet sich die ewig brennende Flamme. Eine Vielzahl von Feiern und Ehrungen finden hier das ganze Jahr über statt. Der Höhepunkt ist eine Parade am 11. November, dem Jahrestag des Waffenstillstands zwischen Frankreich und Deutschland im Jahr 1918.

Zum Bogen gelangt man nur durch eine Unterführung! Bitte nicht über den stark befahrenen Kreisverkehr laufen!

4. Eiffelturm

(kostenpflichtig)

Der Eiffelturm (benannt nach Gustave Eiffel) ist das Eingangsportal der Weltausstellung zur Erinnerung an den 100sten Jahrestag der Französischen Revolution. Der 3129 Meter hohe Turm war einige Zeit das höchste Bauwerk der Welt und war Anfangs überhaupt nicht beliebt bei den Parisern.

Ihr dürft auf den Eiffelturm keinen Alkohol mitnehmen, jedoch glaube ich, dass das für alle Getränke und Flüssigkeiten gilt.

Fakt: Überall werden eure Taschen geprüft und sichergestellt das auch euch keine Gefahr droht. Bei so vielen Menschen eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Paris war Teil meines Roadtrips “Auf 6 Rädern nach Irland”. Alle Artikel zu dieser Reise wirst du bald hier finden können:

Unterstützt wurde dieser Trip von Intersport Prediger. Vielen Dank an dich Matthias, deine Unterstützung war und ist sehr wertvoll für mich!

Intersport Prediger Ilmenau

 

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