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Lisa's Reiseblog - GROW as you GO

Test der Huarache Barfusssandalen / Tarasoles

Sabine Schumacher ist Heilpraktikerin und begeisterte Ballengängerin aus Berlin. Zwecks Ballengang fertigt sie per Hand individuell angepasste Sandalen an und hat mir ein Testpaar zukommen lassen. Eine Woche habe ich diese Sandalen jetzt getestet und bin selbst überrascht.

Wer trägt Tarasoles und wo trägt man sie?

Die handgefertigten Huarachesandalen werden speziell für Ballengänger hergestellt, die das natürliche „Barfußgefühl“ alltäglich erleben möchten. Ob in der Stadt, auf einem Trainingsparcour, im Wald oder zu Hause. Die maßgeschneiderten Tarasoles gibt es in verschiedenen Stärken und mit verschiedenen Profilen, sodass ein Ballengänger auch im Winter sicheren Halt hat.

Eine Woche getestet | Ergebnis: sehr gut!

Mein Paar Sandalen war keine individuelle Anfertigung, hat aber bis auf eine Kleinigkeit bereits sehr gut gepasst. Mit einer kleinen Neuplatzierung der Schnüre passen sie jetzt jedoch perfekt an meine Füße. Das lässt mich nur vermuten, wie angegossen eine individuelle Anfertigung sitzen muss.

Die breiten Schnüre machen das Tragen sehr angenehm. Am meisten war ich aber über die weiche Sohle überrascht. Extrem biegsam passt sie sich den eigenen Fußsohlen an, sodass ich zu Beginn ganz verwirrt war, weil sich mein Fuß so bewegen konnte, wie er wollte. Bei Flip-Flops löst sich die Sohle kurzzeitig vom Fuß, doch hier bleibt sie Konstant in Kontakt. Zuerst ein merkwürdiges Gefühl, doch jetzt super angenehm. Ich kann mich darauf verlassen, dass der Tarasole mir nicht einfach vom Fuß rutscht.

Woher stammt das Konzept der Tarahumara Tarasoles?

Raramuri (“die, die schnell rennen”),  sind eine indigene Ethnie, aus den Copper Canyons im Norden Mexikos. Sie werden auch Tarahumara genannt. Das Ausdauerlaufen hat in ihrer Kultur einen hohen Stellenwert, der aus einem überlebenswichtigen Aspekt herrührt. Die Huarache-Sandalen sind ein minimalistischer Schutz, eine zweite Haut die es ihnen ermöglicht am Tag 170 km zu überwinden. Mehr dazu findest du hier.

Die Schnürtechnik des Barfuß-Sandalen

In dieser einen Woche in der ich die Sandalen getestet habe habe ich sehr viel mit der Schnürtechnik herumprobiert. Wie genau du diese Sandalen schnürst, wird dir hier von Sabine erklärt. Zu locker dürfen sie nicht sein, zu fest aber auch nicht, da sonst die Füße durch den Druck anfangen zu schmerzen. Das ist eigentlich logisch und bei allen Schuhen ist “zu klein und zu eng” unangenehm. Ich habe also viel herumprobiert und Stück für Stück herausgefunden, welche Festigkeit sich für mich angenehm anfühlt. Nur nicht gleich aufgeben, sondern immer etwas nachstellen, bis es perfekt ist. Und nicht vergessen, der Fuß benötigt etwas Eingewöhnungszeit, um sich auf das neue Gefühl einzustellen.

Alles in allem habe ich es sehr genossen in den Tarasoles zu laufen. Und ich werde sie definitiv auf meinen Reisen mitführen, weil meine Füße beim Barfußlaufen doch irgendwann schlapp machen und gerade dann ist es toll wenn ich eine Schutzschicht zwischen mir und dem Boden habe (in der Größe 41 mit breiten Schnüren haben sie ein Gewicht von 157 gr). Scharfe Steine und Kies sind auf längeren Touren kein Problem mehr und wie Barfuß fühlt es sich dennoch an. Und weil sie faltbar sind, passen sie in jede Tasche. Super praktisch!

Hier zeigt dir Sabine verschiedenste Varianten ihrer Sandalen.

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5 Kommentare

  1. Anonymous

    2017-02-12 at

    Hey Lisa!

    Vielen Dank für Deinen interessanten Bericht : -)

    Magst Du noch schreiben, wie viel die Barfuß-Sandalen wiegen (ich vermute, nicht mehr als ein Paar Flip-Flops, oder?)…? Denn wer gerne barfuß reist, trägt sie ja meistens im Rucksack mit sich herum : o)

    Liebe Grüße

    Markus

    • Lisa

      2017-02-13 at

      Hallo Markus, freut mich, dass dir der Artikel gefällt 🙂 Dies Sandalen in gr. 41 mit breiten Schnüren wiegen 157 gr

  2. Anonymous

    2017-02-13 at

    Oh, das ist aber schön leicht… dann können sie auch die ganze Reise im Rucksack bleiben ; -)

    • Lisa

      2017-02-14 at

      Ja, wenn dir danach ist, kannst du sie im Rucksack lassen. Bei dem Gewicht fallen sie auch nicht auf 😀

  3. Johannes

    2017-02-16 at

    Ich nehme Huarche-Sandalen oder auch Barfuß-Sandalen (z.B. Xero Shoes Z-Trek) gerne im Sommer beim echten barfuß laufen (Natural Running) oder gehen (wandern) als Notfallschuhe mit.

    Da ich den Rest des Jahres nicht auf den Ballengang und das Barfußgefühl verzichten möchte, gehe ich auch sonst ausschließlich in Barfußschuhen. Mittlerweile gibt es mit Xero Shoes, Senmotic, SoleRunner, Leguano oder auch Vivobarefoot einige gute Barfußschuh-Hersteller, so dass man das ganze Jahr in Barfußschuhen bzw. Minimalschuhen und damit im Ballengang gehen kann. Der Winter stellt kein Problem dar, da durch das Gehen über den Vorfuß die Füße viel besser durchblutet werden. Aber es gibt auch Winter-Barfußschuhe mit Fell und etwas dickeren Sohlen. Meine Xero Shoes Hana waren aber über den Winter mit vielleicht maximal -10 Grad vollkommen ausreichend. Man darf nur nicht stehen bleiben 😉

    Aber auch ich freue mich schon wieder auf den Frühling, wo man wieder besser offene Schuhe oder ganz barfuß gehen kann. Normale Schuhe oder Fersengang gehen gar nicht mehr.

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